Massnahme 4.3.5.1

Förderung der Gleichstellung der Geschlechter in den Kooperationsprojekten der Schweiz und Entwicklung der Kompetenzen von Schweizer Partnern im Ausland im Bereich der Diskriminierung

Daueraufgabe International

4.3.5.1. Die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter wird in den Kooperationsprojekten der Schweiz weiterhin systematisch berücksichtigt. Im Bereich der Diskriminierung werden Information, Sensibilisierung und die Kompetenzen der Schweizer Partner im Ausland ausgebaut.

Inhalt

Systematische Integration der Genderperspektive in die DEZA und SECO Projekte (Situationsanalysen, Design, Umsetzung, Monitoring) und Zielwerte zu finanziellen Verpflichtungen der DEZA für die Geschlechtergleichstellung
Massnahmen in Bezug auf Partner der DEZA und des SECO umfassen den regelmässigen Partnerdialog, Secondments, teils Schulungen, Monitoring der Projektumsetzung durch die Partner, Politikdialog in den Partnerländern.

Ziel

Spezifische Zielsetzungen und/oder Massnahmen in den Projekten der IZA/HH zur Förderung der Geschlechtergleichstellung und dem Schutz elementarer Frauenrechte
Information, Sensibilisierung und Stärkung der Kapazitäten der Umsetzungspartner von IZA/HH Projekten für die Bekämpfung der Diskriminierung

Federführend

EDA: Abteilung Frieden und Menschenrechte (AFM), Staatssekretriat und Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA); WBF: Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)

Partner

Internationale Zusammenarbeit der Schweiz (IZA): Die DEZA und das SECO setzen in ihren Schwerpunktändern und in der Humanitären Hilfe Projekte um in Zusammenarbeit mit Umsetzungspartnern in den Ländern, aus der Schweiz (z.B. Schweizer NGOs) und mit multilateralen Organisationen

Status

Daueraufgabe

Umsetzungsstand

4.5% der gesamten Investitionen der DEZA im Jahr 2021 adressiert die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter als Hauptziel eines Programms, 70.5% der Investitionen der DEZA integrieren diesen Aspekt in signifikanter Weise (transversal). Konkrete Ergebnisse werden in den Gender-Jahresberichten der DEZA dokumentiert. Auf allen Ebenen der DEZA, sowohl in der Zentrale als auch im Ausland, finden mehrere Schulungen zum Thema Geschlechtergleichstellung statt, die sich an Mitarbeiter und Partner von Programmen und Projekten richten. Die DEZA hat ihre Ressourcen erhöht, um das Thema PSEAH anzugehen, auch durch den Dialog mit den Partnern.
Das SECO berücksichtigt weiterhin systematisch die Gleichstellung der Geschlechter, indem es das Thema in allen seinen Projekten und Programmen spezifisch auf der Grundlage einer detaillierten Anleitung und Checkliste in Bezug auf Risiken und Chancen anspricht. Dies geschieht zunächst in der Anfangsphase der Projektentwicklung und dann bei der Genehmigung der Projekte in enger Zusammenarbeit mit den Umsetzungspartnern und den Kooperationsbüros.

Meilensteine / Zeitplan

IZA: Kontinuierlich, im Rahmen der Umsetzung der neuen IZA Strategie 2021-2024


Gesetzliche Grundlagen
Bestehende

BV Art. 54 Abs. 2
Bundesgesetz über die internationale Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe
Bundesgesetz über die Zusammenarbeit mit den Staaten Osteuropas

Gesetzliche Grundlagen
Neu zu schaffende

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Indikatoren / quantitative Ziele

IZA: Referenzindikatoren der DEZA zur Umsetzung der IZA Strategie 21-24:

Gender spezifische Referenzindikatoren der DEZA (7)
Anzahl der Personen (Männer und Frauen) aus benachteiligten Gruppen, die von Projekten zum Abbau von Ausgrenzung, Diskriminierung und Ungleichheit profitieren
Disaggregation nach Geschlecht bei der Mehrheit der Referenzindikatoren der DEZA.

Weitere Grundlagen

Strategie der Internationalen Zusammenarbeit der Schweiz 2021-2024
EDA Strategie zu Geschlechtergleichstellung und Frauenrechten
Nationaler Aktionsplan der Schweiz für die Umsetzung der Resolution 1325 des UNO Sicherheitsrates

Ressourcen

IZA: Finanzielle und Personelle Ressourcen gemäss Budgetrahmen für die Umsetzung der IZA Strategie 2021-2024 und die der jährlichen Verpflichtungen für IZA Projekte und Partner-Beiträge


Handlungsfeld

Diskriminierung Auf der Grundlage des CEDAW-Übereinkommens setzt sich die Schweiz auf internationaler Ebene für die Bekämpfung aller Formen von Diskriminierung und Sexismus ein

Inwiefern sind Kantone, Städte oder Gemeinden von der Massnahme betroffen?