Massnahme 4.1.3.3

Bestandesaufnahme betreffend geschlechtsspezifische Gewalt in der Armee

initialisiert Bund Massnahmen 2021-2023

4.1.3.3. Die Schweizer Armee macht eine Bestandesaufnahme zur Geschlechterdiskriminierung in ihren Reihen.

Inhalt

Eine standardisierte Datenerhebung ermittelt das Ausmass geschlechtsspezifischer Diskriminierung in der Armee. Auf der Meta-Ebene sowie in der spezifischen Lebenswelt Militär werden Einstellungen und Verhalten ermittelt. Fragen u.a. zur Funktionalität von Wissenstransfer, sozialen Netzwerken und informeller Zusammenarbeit dienen als Kontrollvariablen der möglichen geschlechterspezifischen Diskriminierung.
Das Subsample der weiblichen Angehörigen der Armee (AdA) (Miliz und BM) soll zusätzlich zu den Coping-Strategien im Umgang mit geschlechtsspezifischer Diskriminierung in der Armee sowie zu Bedürfnissen nach Schutz, Gleichbehandlung, Information, Ausbildung und Sensibilisierung befragt werden.
Alle weiblichen AdA (Miliz und BM) sollen befragt werden, von den männlichen AdA werden repräsentative Stichproben erstellt.

Ziel

Die Massnahmen zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Diskriminierung werden intensiviert. Eine Erhebung des IST-Zustands geschlechtsspezifischer Diskriminierung in der Armee (Selbstauskunft) wird durchgeführt, um darauf basierend geeignete Massnahmen entwickeln zu können.

Federführend

VBS: Generalsekretariat

Partner

Schweizer Armee, Kommando Ausbildung, Fachstelle Frauen in der Armee und Diversity (FiAD)

Status

initialisiert

Umsetzungsstand

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Meilensteine / Zeitplan

Standardisierte Datenerhebung Q3 2022


Gesetzliche Grundlagen
Bestehende

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Gesetzliche Grundlagen
Neu zu schaffende

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Indikatoren / quantitative Ziele

Quantitative Messung des IST-Zustands geschlechtsspezifischer Diskriminierung in der Armee (Selbstauskunft).

Weitere Grundlagen

Diese Massnahmen werden Bestandteil des Massnahmenplans Fachstelle Frauen in der Armee und Diversity sein.

Ressourcen

FiAD mit internen Partnerinnen und Partnern, sowie externem Meinungsforschungsinstitut / Sozialforschungsinstitut.


Handlungsfeld

Diskriminierung Die Fakten bezüglich Diskriminierung, Stereotypen und Sexismus in allen Bereichen sind bekannt und ein Monitoring ist umgesetzt

Inwiefern sind Kantone, Städte oder Gemeinden von der Massnahme betroffen?

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