Massnahme 3.1.2.1

Finanzhilfen zur Bekämpfung des Menschenhandels und Prävention von strafrechtliche Vergehen im Bereich der Prostitution

Daueraufgabe Bund Massnahmen 2021-2023

3.1.2.1. Projekte und Programme zur Bekämpfung des Menschenhandels und Prävention von strafrechtliche Vergehen im Bereich der Prostitution

Inhalt

Die Verordnungen sind öffentlich zugänglich. Private Organisationen in der Schweiz können einmal im Jahr Gesuche um Finanzhilfen einreichen.

Ziel

Finanzierung von Projekten Dritter bzw. Unterstützung von Organisationen, damit Menschenhandel bzw. Straftaten im Zusammenhang mit Prostitution verhindert werden können.

Federführend

EJPD: Bundesamt für Polizei (fedpol) EDI: Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG)

Partner

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Status

Daueraufgabe

Umsetzungsstand

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Meilensteine / Zeitplan


Gesetzliche Grundlagen
Bestehende

Verordnung über Massnahmen zur Verhütung von Straftaten im Zusammenhang mit Prostitution (SR 311. 039.4) ; Verordnung über Massnahmen zur Verhütung von Straftaten im Zusammenhang mit Menschenhandel (SR 311.039.3)

Gesetzliche Grundlagen
Neu zu schaffende

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Indikatoren / quantitative Ziele

Verhinderung von Menschenhandel zu Ausbeutungszwecken, Verhinderung von retrafficking, Integration; Schutz vor Zwangs- und Gewaltanwendung und vor Beeinträchtigung der Handlungsfreiheit, Schutz vor Wucher oder der Ausnützung einer Notlage.

Weitere Grundlagen

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Ressourcen

Pro Jahr je CHF 600'000 zur Bekämpfung von Menschenhandel und CHF 200'000 zur Verhütung von Straftaten im Zusammenhang mit Prostitution, welche direkt an Gesuchstellende ausbezahlt werden.


Handlungsfeld

Geschlechtsspezifische Gewalt Massnahmen und Projekte Dritter zur Gewaltprävention werden gefördert

Inwiefern sind Kantone, Städte oder Gemeinden von der Massnahme betroffen?

Sie sind nicht direkt betroffen.