Finanzhilfen GlG für Projekte mit Schwerpunkt Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Inhalt
Die Finanzhilfen gemäss Art. 14 GlG werden seit 1996 vergeben, um die tatsächliche Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben zu fördern. Mit der Prioritätenordnung 2026-2029 zielen die Finanzhilfen auf strukturelle Verbesserungen in Organisationen, Unternehmen und Branchen. Ab 01.01.2026 werden folgende Projekte vorrangig gefördert:
Schwerpunkt A: Projekte für Arbeitnehmende zur Förderung der gleichwertigen Arbeitsmarktteilnahme von Frauen und Männern
Schwerpunkt B: Projekte für Unternehmen/Arbeitgebende zur Förderung der betrieblichen Gleichstellung
Schwerpunkt C: Branchenspezifische Projekte zur Förderung der Gleichstellung
Schwerpunkt D: Projekte zur Förderung der Berufswahl von Kindern und Jugendlichen - frei von Geschlechterstereotypen
Ziel
Förderung der tatsächlichen Gleichstellung in der Arbeitswelt und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch die Finanzierung von Projekten Dritter
Federführend
Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG, Eidgenössisches Departement des Innern EDI
Partner/-innen
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Status
Daueraufgabe
Umsetzungsstand
Jährlich zwei Eingabetermine für Gesuche
Meilensteine / Zeitplan
Private und öffentliche nicht-gewinnorientierte Organisationen können Gesuche um Finanzhilfen einreichen. Jährlich gibt es zwei Eingabetermine, der 31.1. und der 31.8. Sämtliche Grundlagen, Informationen und Formulare sind auf der Website des EBG publiziert und können als pdf-Dokumente heruntergeladen werden
(www.egb.admin.ch > Über das EBG > Förderung von Projekten mit Finanzhilfen > Finanzhilfen Erwerbsleben > Anleitung: Finanzhilfen Erwerbsleben beantragen). In einer Online-Projektsammlung sind die unterstützten Vorhaben nach Art. 14 GlG aufgeführt. Ein Jahresbericht informiert jeweils im 1. Quartal über die Vergabe des Vorjahres.
Gesetzliche Grundlagen
Bestehende
Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann vom 24.3.1995 (GlG, SR 151.1). Verordnung vom 22.5.1996 über Finanzhilfen nach dem Gleichstellungsgesetz (SR 151.15).
Gesetzliche Grundlagen
Neu zu schaffende
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Indikatoren / quantitative Ziele
Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie; Anzahl Gesuche; Anzahl unterstützte Projekte; Anzahl unterstützte Projekte im Bereich der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Weitere Grundlagen
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Ressourcen
Der Finanzhilfekredit beträgt rund 4 Mio. CHF jährlich. Er wird vom Parlament im Rahmen der jährlichen Budgetdebatten verabschiedet.
Handlungsfeld
Vereinbarkeit und Familie Projekte von Unternehmen und der öffentlichen Hand zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden gefördert
Inwiefern sind Kantone, Städte oder Gemeinden von der Massnahme betroffen?
Neben privaten nicht-gewinnorientierten Organisationen sind auch öffentliche nicht-gewinnorientierte Organisationen wie Kantone und Gemeinden berechtigt, Gesuche um Finanzhilfen nach Gleichstellungsgesetz einzureichen und Projekte durchzuführen. Sie profitieren zudem von den Dienstleistungen, Angeboten und Produkten, die im Rahmen der Finanzhilfen entwickelt wurden.