Massnahme 1.2.8.1

Prüfung eine Erhöhung der Geschlechterquote in den ausserparlamentarischen Kommissionen von 30% auf 40%

abgeschlossen Bundesverwaltung

1.2.8.1. Der Bundesrat prüft eine Erhöhung der Geschlechterquote in den ausserparlamentarischen Kommissionen von 30% auf 40%.

Inhalt

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Ziel

Prüfung, ob die Vertretung von Frauen und Männern in ausserparlamentarischen Kommissionen paritätischer erfolgen kann.

Federführend

Bundeskanzlei (BK): Sektion Recht

Partner

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Status

abgeschlossen

Umsetzungsstand

Am 23. November 2022 hat der Bundesrat entschieden, den Mindestanteil von Frauen und von Männern in den ausserparlamentarischen Kommissionen von je 30 auf je 40 Prozent zu erhöhen. Am 9. Dezember 2022 hat er die entsprechende Änderung der Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung vom 25. November 1998 verabschiedet und deren Inkrafttreten auf den 1. Januar 2023 festgelegt. Der neue Mindestanteil wird somit für die Gesamterneuerung der ausserparlamentarischen Kommissionen im Jahr 2023 bereits gelten.

Meilensteine / Zeitplan

Ende 2022: Evaluation im Rahmen der Überprüfung der ausserparlamentarischen Kommissionen (Art. 57d RVOG; SR 172.010) und gegebenenfalls Festlegung von Umsetzungsschritten.


Gesetzliche Grundlagen
Bestehende

Art. 8c RVOV (SR 172.010.1):
«1 Frauen und Männer müssen in einer ausserparlamentarischen Kommission mindestens mit je 30 Prozent vertreten sein. Längerfristig ist eine paritätische Vertretung beider Geschlechter anzustreben.
2 Beträgt der Anteil der Frauen oder der Männer weniger als 30 Prozent, so verlangt die Bundeskanzlei vom zuständigen Departement eine schriftliche Begründung.»

Gesetzliche Grundlagen
Neu zu schaffende

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Indikatoren / quantitative Ziele

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Weitere Grundlagen

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Ressourcen

Der Evaluationsauftrag und ggf. die Änderung der gesetzlichen Grundlage können im Rahmen der vorhandenen Ressourcen erfolgen.


Handlungsfeld

Berufliches und öffentliches Leben Die Vertretung der Geschlechter in leitenden Funktionen und die Durchmischung der Geschlechter in allen Bereichen sind verbessert

Inwiefern sind Kantone, Städte oder Gemeinden von der Massnahme betroffen?