Massnahme 1.1.5.2

Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Situation von Frauen in der Landwirtschaft

laufend Bund Massnahmen 2021-2023

1.1.5.2. Der Bund führt eine Studie zur wirtschaftlichen und sozialen Situation von Frauen in der Landwirtschaft durch.

Inhalt

Wie bei den Studien «Frauen in der Landwirtschaft» aus den Jahren 2002 und 2012 werden quantitative und qualitative Methoden kombiniert: In einem ersten Schritt werden Daten (soziale und geografische Herkunft, Ausbildung, beruflicher Werdegang, Aufgaben in Familie, Betrieb etc., Veränderungen in Familie, Betrieb etc., Ansichten der Frauen, Sicht der Zukunft, soziale und rechtliche Absicherung, Befindlichkeit etc.) mit einer online-Befragung erhoben. Anschliessend werden in einem zweiten Schritt die Ergebnisse in vier Gruppendiskussionen in den verschiedenen Landesteilen vertieft und kommentiert. Im Schlussbericht werden Handlungsempfehlungen aufgeführt.

Ziel

Veränderungen, Entwicklungen und Defizite bei der Lage der Frauen in der Landwirtschaft erkennen

Federführend

WBF: Bundesamt für Landwirtschaft (BLW)

Partner

Keine Partner
Auftrag an Meinungsforschungsinstitut gfs-zürich sowie AGRIDEA; zudem: Expertinnengruppe mit Praxis, Beratung, Forschung sowie Verwaltung

Status

laufend

Umsetzungsstand

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Meilensteine / Zeitplan

Januar 2022: online-Befragung bei 1’500 Frauen in der Landwirtschaft
März/April 2022: 4 Gruppendiskussionen mit je 7-10 Frauen
September 2022: Vorliegen des Schlussberichts


Gesetzliche Grundlagen
Bestehende

Art. 185 Abs. 1bis LwG (SR 910.1) sowie Nachhaltigkeitsverordnung (SR 919.118)

Gesetzliche Grundlagen
Neu zu schaffende

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Indikatoren / quantitative Ziele

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Weitere Grundlagen

Konzept für die Erforschung sozialer und gesellschaftlicher Entwicklungen in der Land- und Ernährungswirtschaft (BLW 2018)

Ressourcen

110’000 CHF


Handlungsfeld

Berufliches und öffentliches Leben Im Bereich berufliches und öffentliches Leben sind die Fakten erhoben und die Statistiken weiterentwickelt, ebenso ist ein Monitoring durchgeführt

Inwiefern sind Kantone, Städte oder Gemeinden von der Massnahme betroffen?

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