Massnahme 1.1.2.4

Erhöhung des Frauenanteils in Lehre und Forschung, insbesondere in Führungspositionen, an den Hochschulen

laufend Bund Massnahmen 2021-2023

1.1.2.4. Der Frauenanteil in Lehre und Forschung, insbesondere in Führungspositionen und in den Entscheidungsgremien der Hochschulen, nimmt zu.

Inhalt

Kooperationsprojekte mit verschiedenen Schwerpunkten im Rahmen des von der SHK bewilligten projektgebundenen Beitrags P-7 Diversität, Inklusion und Chancengerechtigkeit (2021-2024) gemäss HFKG :
1. High Potential University Leaders Identity&Skills Trining (H.I.T.) zielt auf mehr Diversität in den Führungspositionen im akademischen Bereich.
2. Im Projekt Dozent*innen FH geschlechterintegratives Branding soll der Anteil an Frauen in diesen Funktionen erhöht werden indem Ansätze der Diversity Managements mit denen eines strategischen Human Ressources Management verknüpft werden.
3. Im Rahmen der hochschulspezifischen Aktionspläne werden gezielte Massnahmen zur Verbesserung des Frauenanteils auf den entsprechenden Stufen ergriffen.

Ziel

Erhöhung der Frauenanteile in den untervertretenen Fachbereichen und auf der Entscheidungsebene.

Federführend

WBF: Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) subsidiär (Finanzierung) – Verantwortung bei den Hochschulen

Partner

swissuniversities, Hochschulen

Status

laufend

Umsetzungsstand

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Meilensteine / Zeitplan

Massnahmen für die Jahre 2021-2024 u.a.

HIT Leadership Programm: Workshops in Kursblock verteilt auf die Jahre 2021-2023
Dozent*innen FH (die genaue Planung ist seitens der Hochschulen noch offen)


Gesetzliche Grundlagen
Bestehende

Art. 59 HFKG – projektgebundene Beiträge

Gesetzliche Grundlagen
Neu zu schaffende

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Indikatoren / quantitative Ziele

Anzahl Frauen bei den Assistierenden, bei den Forschenden und den Professuren sowie Anzahl Frauen in Gremien und Entscheidungsfunktionen der Hochschulen.
Im ETH-Bereich steigt der Anteil der Frauen in Kaderstellen bis 2024 auf mindestens 25%, der Anteil der Frauen bei der Neubesetzung von Professuren auf mindestens 35%.

Weitere Grundlagen

Auswahl und Entscheid von projektgebundenen Beiträgen durch die SHK; Auswahl von Kooperationsprojekten im Rahmen von P-7 durch den Steuerungsausschuss des Projekts bei swissuniversities.
Entscheide von einzelnen Hochschulen im Rahmen ihrer Autonomie um diesbezüglich Massnahmen zu ergreifen.

Ressourcen

Seitens Bund: projektgebundene Beiträge für 4 Jahre; total CHF 5 Mio. für verschiedene Themen, die nicht nur Chancengleichheit von Frau und Mann einschliessen, sondern auch Themen zu Diversität und Inklusion. Finanzierung seitens der Hochschulen: hochschuleigene Mittel für Aktionspläne.


Handlungsfeld

Berufliches und öffentliches Leben Die ausgewogene Geschlechterverteilung in der Ausbildung, in allen Berufsgruppen, auf allen Verantwortungsebenen und in allen Entscheidungsgremien hat sich verbessert

Inwiefern sind Kantone, Städte oder Gemeinden von der Massnahme betroffen?

Indirekt die Kantone über die Förderung und Finanzierung der jeweiligen Hochschulen. Die Massnahmen aus den hochschulspezifischen Aktionspläne müssen über das Hochschulbudget finanziert werden.